noch 4mal schlafen

...dann gehts los! ja, ich denke wirklich viel daran, leider nicht so viel, an die dinge, die ich bis dahin noch erledigen sollte, aber das ist ja immer so.

für alle, die sich alsogefragt haben, wann ich fliege: am samstag, 15.8. um 23:55 hebe ich voraussichtlich ab und komme am 17.8. um 5:10 morgens in Sydney an, dank zeitverschiebung - Sydney ist uns 8 stunden voraus! zurück in deutschland werde ich aller wahrscheinlichkeit nach am 11.10. um 6.oo morgens in Frankfurt sein, wer möchte, darf mich dort gerne abholen, würde mich freuen

ansonsten...das erste hostel ist gebucht, die tasche ist natürlich noch nicht gepackt, abber immerhin schon hier und alle wichtigen dokumente habe ich auch - bis auf den pin von meiner bankkarte, der lässt auf sich warten...

oh, übrigens: nein, ich fliege nicht alleine, max wird mich begleiten. wer auf wen aufpasst, wird sich im laufe der reise zeigen, ich habe da allerdings schon so meine vermutungen...
aber erstmal:

machts gut, zusammen. den nächsten eintrag gibts aus sydney!

 

PS: danke übriogens an alle, die mir einen kommentar hinterlassen haben, ich habe mich sehr gefreut, aber auch ein leicht schlechtes gewissen bekommen, dass der kontakt zu einigen, vor allem zu dir, hilke und zu dir, carlos, einfach so eingeschlafen ist, seitdem ich das letzte mal in australien war - und das ist doch schon ganz schön lange her. um so mehr freue ich mich, wieder von euch zu hören!

PPS: für alle, die in erlagen und umbegung weilen und sich verabschieden oder einfach nur so einen mit mir/uns trinken gehen wollen: Donnerstag, 13.8. ab 20.00 in der Fat Lady in Erlangen!

3 Kommentare 11.8.09 16:55, kommentieren

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wieder hier und wieder da

Welchen besseren Zeitpunkt gäbe es, mein blogg wiederzubeleben, als heute, wo ich doch eigentlich im absoluten Lernstress stecken sollte (den ich nicht einmal begonnen habe)?
Dafür halte ich mich kurz: ich gehe wieder nach Australien.Für 2 Monate.In den Semesterferien. Nein, ich breche mein Studium nicht ab. Ja, ich komme wieder - glaub ich zumindest. 
Wie dem auch sei, aus diesem Anlass wird auch dieses wundervolle Blogg wieder wiederbelebt!
So, und nun konzentrier ich mich doch auf Buchhandelsgeschichte, drückt mir die Daumen für morgen früh!
LG,
ellie
 
PS: ich bitte all diejenigen, die eine Nachricht über den neuenn eintrag bekommen haben, mir ein kurzes review zu schreiben, damit ich weiß, wen ich noch über dieses blogg in Kenntnis setzen muss! 

5 Kommentare 21.7.09 12:53, kommentieren

Alice...where the f**k is Alice?!

kulinarisches erlebnis der woche
bei mcD gibt es leckeres softeis fuer nur $0.5 (= 0.3 eus). warum gibts das bei uns nicht?!?

kuriositaet der woche
die cattlefarm (viehfarm), auf der wir mit der tour gecampt haben, ist groesser als belgien.

 

ja, ich weiss, dieser beitrag ist mehr als ueberfaellig. endschuldigt bitte...in letzter zeit war einfach viel los - wie ihr gleich lesen werdet!
damit nicht alles wieder in einen hyperlangen beitrag ausartet, heute nur ein bisschen von "vielem". Da ich die naechsten 2 monate mal sesshaft werde und hier in alice springs zum arbeiten bleibe (ich hab doch tatsaechlich nen job!) und daher in naher zukunft nicht viel passieren wird, bietet sich das einfach an.
und mit noch einer sache muss ich leider erstmnal enttaeuschen: da dieser rechner nicht SD-karten-lesefaehig, dafuer aber fast gratis ist, werdet ihr auf ein foto bis zum naechsten beitrag warten muessen - aber ich habe schon eins, dass ich euch dann reinstelle :-) (nur war meine motivation heute mittag bei den aktuellen 32 grad im schatten nochmal in die stadt zu laufen und ein internetcafe mit kartenlesegeraet zu suchen nicht grade gross...)

ok, was ist alles passiert? eine ganze menge!
zunaechst mal die dramatischste aenderung in meinem traveller-leben: jana hat mich nach unheimlich schoenen und koffeinhaltigen viereinhalb monaten gemeinsamen reisens durch neuseeland UND australien am vergangenen donnerstag doch tasaechlich verlassen. und das ist eine ganz schoene umstellung gewesen, nachdem wir vorher 24/7 7 tage die woche zusammen waren, war sie einfach auf einmal weg. ein unheimlich komsiches gefuehl ...weniger das "allein reisen und sein" an sich als viel mehr die umstellung vom einen zum anderen, die viel mehr unterschiede mit sich bringt, als ich auf den ersten blick gedacht haette...und ich versteh immernoch nicht, was du an dem oldenbruger wetter findest ;-)


inzwischen habe ich mich mehr oder weniger an die neue situation gewoehnt, wahrscheinlich auch, weil hier alles im moment ziemlich gut laeuft und ich mich, wie oben schon erwaehnt, erstmal "niedergelassen" habe und damit einen ziemlich genauen plan davon habe, was ich in naechster zeit so machen were. aber erstmal chronologisch der reihe nach...(gott, ist mein letzter eintrag lange her!)

"so wie man plant und denkt" kam es dieses mal wirklich (kein blonder herr im schwarzen anzug, kein lucheni) und jana und ich sind am 29.3. nach einem kurzen, wenn auch angenehmen flug von cairns aus in alice springs angekommen.
"centralia", wie sich dieser teil australiens, das zentrum, nennt ist absolut einmalig und vor allem genauso, wie man sich australien klischeehaft vorstellt, rote erde, knallblauer himmel, eine rote bergkette und vor allem: waerme. hitze waere uebertrieben. vor allem aber war endlich diese eklige luftfeuchtigkeit, sowie der regen, beides alte bekannte aus cairns endlich verschwunden.
alice springs als stadt hingegen hat weniger charme als seine lage: auf den ersten blick etwas gruselig, kahl, klein, langweilig. und definitiv nicht die stadt, in der man nachts alleine unterwegs sein sollte - nicht mal auf den weg anch hause.
trotzdem - irgendwie mag ich alice, den flair, die atmosphere, die umgebung - das alles macht es irgendwie wett. vor allem hat man im gegensatz zur ostkueste hier wirklich das gefuehl, in australien zu sein. man kann hier die weitlaeufigkeit des ganzen landes irgendwie spueren und es sind vor allem viel weniger touristen und "partybackpacker" unterwegs. und das ist schoen.

am 30.3., den tag, an dem wir morgens um 6 uhr unsere grosse uluru-kata tjuta- kings canyon-tour gestartet haben, brachte gleich zwei ueberraschungen. A) nachts ist es noch kaelter, als an dem schon an und fuer sich kalten und verregnetem tag davor (zum ersten mal seid neuseeland hatte ich freiwillig wieder geschlossens schuhe an mo.O) und B) wir waren doch tatsaechlich die einzigen beiden deutschen (und, wie sich spaeter herausstellen sollte, auch die beiden juengsten) auf der tour. das war super, sag ich euch!

nachdem es am ersten tag mit dem "heart attack"-aufstieg am kings canyon schon gut anfing - das wetter war inzwischen wieder gut, zum gleuck aber nicght zu gut, sondern nahezu perfekt mittelmaessig, drauf-, war das, was folgte auch noch atemberaubend, aber auf eine andere art und weise. ihr werdet es zuhause dann auf den fotos sehen: fels, fels, fels, busch, fels....garden of eden...fels....
im garde3n of eden waren wir schwimmen. das war zwar schweinekalt, aber es hat sich gelohnt, denn vomn anderen ende dieses dauerhaften wasserlochs, das uebrigens mitten im ...roten felsen ist, hatte man einenh super ausblick ueber den canyon...zu schade, dass eine kamera diesen trip nicht ueberlebt haette.
danach sind wir noch "down the road and around the corner" zu unserem 50000-sterne hotel gefahren. ACHTUNG! wenn ein auistralier von "die strasse runter und um die ecke" redet, koennen das gut und gerne 500km sein - so in diesem fall.
nach holz sammeln, feuer aufschichten, essen kochen und fassen wurden wir erstmal von daniel, unserem tourguide, dem man den spass und die begeisterung an der sache auf 5 km gegen den wind anmerken kann, in sachen "outdoor-klo" (das kannten wir ja schon von fraser island) und vor allem "swag" eingewiesen.
wer sich jetzt fragt, was ein swag ist: man kann sich das wie ein wasserabweisender uebergrosser schlafsack mit integrierter isomatte vorstellen, eine betrolle oder so, in die man dann je nach kaelte (vorhanden) seinen schlafsack (zum gleuck auch vorhanden!!) reinrollen und sich darin einkuscheln kann. und dann liegt man da mitten im outback und ohen zivilisation, schaut hoch zu den gaaaanz vielen millionen bazzilfastiliarden sternen und schnuppen und fragt sich, wer eigentlich sowas bescheuertes wie ein zelt braucht??!! ach ja, die in deutschland. da regnets ja. hier isses nur schweinekalt nachts. ein glueck!!

am naechsten morgen wurden wir von daniel um ca. 6 aus den swags gescheucht (erste aktion - fleecejacke anziehen!!), um anschliessend im auto weiter zu schlafen. auf dem weg zum grossen felsen.
dort angekommen...wow. alles,was man dazu sagen kann ist wirklich: wow! man denkt ja, das man den dummen grossen felsen von so vielen bildern, postkarten, reisemagazinen und aehnlichem kennt, dass das ganze ziemlich ausgelutscht sein muesste und man erstaunen und begeisterung eventuell vortaeuschen muss - aber glaubt mir, egal wie viele bilder ihr gesehen habt - der uluru ist so anders, wenn man direkt davor steht! nicht nur anders, weil man seiten sieht, die nicht fotografiert werden duerfemn, sondern auch einfach anders anders - ein weiterer beweis dafuer, das atmosphaere auf bilden einfach nicht rueber kommt. und vor allem: das ding IST einfach ueberdimensional gross! (und geht unterirdisch geschaetzt noch 7km weiter...)
dennoch, nach einmaligem umrunden mit dem "rockmobil" ("thats not a bus - it's a ROCKMOBIL!" fuehrte uns unser weg erst weg von dem beeinruckenden roten felsen und hin zu den kata tjuta,wie die "olgas" seid 1984 wieder heissen.
und auch hier hiess es erstmal: wandern. wandern, und dabei unheimlich viele informative und interessante dinge erfahren, sei es ueber die plattentektonik und damit entsteheung des uluru un der olgas, oder ueber die, zugegebenermassen sehr erschuetternde vergangenheit der aboriginies in australien oder, immer wieder ein beliebtes thema, flora und fauna des outbacks. kaum zu glauben, an was man da alles vorbeilaeuft, ohne darauf zu achten (und vor allem: fuer was es im notfall gut sein koennte!)immer wieder mussten wir dabei auf "haensel und magnum" (benannt anch den beiden models aus zoolander) warten, ein englaender und ein hollaneder, die zusammen reisen udn es sich nicht nehmen lassen konnten, ueberall mehr oder minder interessante posierte bilder voneinander zu schiessen *g* doch, wir waren schon eine sehr lustige gruppe.

nach der wanderung durch die roten schluchten (und wer da war fragt sich sicherlich nicht, warum es "valley of the winds" heisst) und leckerem lunch haben wir uns dann das wirklich gut aufgebaute kulturzentrum angeschaut. wusstet ihr, dass es dort einen ganzen ordner mit "endschuldigungs"-briefen gibt, von leuten, die sich entdweder dafuer endschuldigen wollen, dass sie, wissend oder unwissend des religioesen hintergrundes des grossen roten felsen, bilder von heiligen staetten gemacht, den berg bestiegen oder steine/kiesel mitgenommen haben? jedes jahr kommen ziemlich viele solcher briefe an, nicht selten zusammen mit einem solchen kiesel und der bitte, diesen an seinen stammplatz zum uluru zurueckzulegen, was natuerlich auch geschieht.
nach einem mala(so heisst der stamm, der am uluru wohnt)-walk und vielen weiteren informationen und der erkenntnis, dass der uluru eigentlich grau ist, sind wir danch wiederum zum "geheimen platz" gefahren, um dort nach dem abendessen den sonnenuntergang und des spektakulaeren farbwechsel des uluru zu beobachten. dieser parkplatz war so geheim, dass wir vor touristen den felsen kaum sehen konnten.
ein stueckchen weiter habe ich dann doch einen platz gefunden, sehr schoene fotos machen koennen (vor allem von unserm gruppenclown, einem suedafrikaner ein bild in voller schwimmmontur vorm felsen).
danach? naja, die mehrheit war gegen den campingplatz und eher fuer feuer und den goon (=wein), den uns die nette dame von der teuren tourgesellschaft hat klauen lassen (sie duerfen ihn usn nicht schenken, aber selbst schmeiss en sie ihn weg...daher hat sie ganz unauffaellig weggeguckt *g*), daher hiess es wieder: ab in den busch! und es war wieder eine wundervolle sternreiche nacht...wennauch wieder ziemlich kalt...

am naechsten morgen sind wir zurueck zum berg, drum, herum gewandert, dann mit dem auto, endschuldigung, rockmobil wieder richtung alice zurueck: die strasse rubter und um die ecke ;-)
unterwegs haben wir noch fuer ca. 20000 thorny devils angehalten, an einer kamelfarm angehalten, bei der der suedafrikaner wieder im schwimmontur fotografiert werden konnte, diesmal auf einem kamel sitzend, und schliesslich nach ein paar stunden waren wir wieder "zu hause" in alice. dann hiess es schnell unter die dusche (endlich!!) und richtung stadt, denn wir wollten noch zusammen essen gehen. hat auch geklappt. und n kleinen drink im "saloon" (von dem ich naechstes mal mehr erzaehlen werde) gabs auch noch. bett, (richtiges bett!!), naechster tag.

der "naechste tag" war der 2. april (oh mein gott, ich haenge wirklich lichtjahre hinterher). und da mach ich naechstes mal weiter. und keine angst, ihr werdet nicht wieder so lange warten muessen  -schliesslich hab ich jetzt einen geregelten tagesablauf ;-) 

 Bis bald, meine lieben geduligen leserlein,

das ellieroo 

ps: heute ist anzac day - wer will, kann das ja mal anchgucken ;-) 

7 Kommentare 25.4.07 21:25, kommentieren

Was nuetzt ein Plan...

...ist er auch noch so toll, er bleibt doch immer theorie! denn nur das eine weiss man ganz genau - so wie man plant und denkt, so kommt es nie!"

(an diesesn zitat ist ein kleines preisraetsel gebunden: wer mir als erster (per kommentar) sagen kann, woher er kommt, kriegt einen preis :-) )

kuriositaet der woche
in cape tribulation hat es so stark und viel geregnet, dass der pool uebergelaufen ist

kulinarisches Erlebnis der woche
ok, wenn man dem kellner-kerl im dragonfly gesagt hat, dass man VIEL milch in den cafe latte will, hat er sogar die normale portion milch gehabt...und wer braucht schon milchschaum?!

so, ich nutze hier mal schnell aus, dass man in der "grossstadt" cairns (130.000 einwohner) so gut ins internet kommt und schreibe schnell noch einen blogeintrag hinterher.

fuer alle, die sich wundern, worauf sich der titel bezieht:
ja, ich bin noch in australien und nein, ich habe keine grossartigen trips ins "ausland" geplant! was schlimmes ist auch nicht passiert, nur...ich habe spontan meine reiseroute geaendert, sodass ich jetzt doch mit jana nach darwin fahre. dann hab ich die ecke auch gesehen und vor allem: wir beide muessen ostern nicht alleine feiern und koennen zusammen nach der langen fastenzeit schlemmen.
doch, ich bin zufrieden mit der endscheidung und wer weiss, vielleicht finde ich (wider erwarten und absicht) in darwin irgendwo arbeit - aber auch falls das nicht der fall sein wird, finde ich den gedanken, darwin zu sehen, grade nach dem von mir gelesenem buch, das dort spielte, irgendwie gut.und ich liebe es, sowas spontan endscheiden zu koennen!

aber spielen wir erstmal rueckblick: was ist denn so alles passiert, seid ich (vor grade mal 5 tagen!) das letzte mal geschrieben habe?!

also, jana und ich haben nach einem ganztaegigen reisebueromarathon und ca. 10 kilo erhaltener prospekte uns mit jenen erstmal auseinander gesetzt, um am ende das herauszufinden, was wir jetzt vorhaben: den besten und gleichzeitig guenstigsten weg, das "red center", also den obligatorischen ayers rock, den kings kanyon und die olgas zu sehen. und gleichzeitig haben wir uns noch ueber einen trip zum Cape Tribulation (noerdlicher zipfel der ostkueste, dort, wo "regenwald auf riff" trifft, was wirklich stimmt: der wald waechst wirklich bis an den strand!) informiert.

eigentlich wollten wir dort nur einen tag verbringen - aber die nette frau vom reisebuero hat uns schliesslich zu 2 tagen ueberzeugt. und wir fragen uns heimlich immernoch, warum wir das gemacht haben *lach*!
aber schoen war es, auf der hin- und auf der rueck-fahrt wurde uns einiges gezeigt (eg. regenwald, wildlife sanctuary, aussichts-punkte, mossman gorge...alles sehr schoen!), nur eine sache konnte sich nicht verstecken: es ist nunmal regenzeit hier oben!
unsere tage in cape tribulatiopn,dessen siedlung meiner meinung nach ueberhaupt nur fuer die touristen existiert (5 hostels, ein supermarkt, eine apotheke und das "fledermaus-haus" ) waren ruhig und entspannt. wir haben im fledermaushaus einen sehr jungen und einen erwachsenen flughund von dem deutschen praktikanten vorgestellt bekommen, den regenwald gesehen, mangroven...und das dragonfly-cafe! und es war wirklich schoen - auch wenn wir bei der rueckfahrt probleme hatten, ueber die teilweise ueberlfuteten strassen zu kommen (mein vertrauen in den minibus war eh nicht sonderlich hoch - umso hoeher ins seine fahrerin!). auch die krokodile, die dort oben wirklich ueberall sein konnen, hatten auf das wetter keine lust, sodass wir am daintree river uns mit dem reissenden und dank regen sehr vollen fluss, froeschen, schlangen udn noch mehr flughunden begnuegen mussten. war ja nicht so, dass wir nicht gewusst haetten, wo "fat albert", ein 5-meter-salzwasserkrokodil, lag -nur hette er irgendwie so gar keine lust, aus eigenen stuecken an die oeberflaeche zu kommen und wir wollten dann doch niemanden verfuettern, sodass seine schwanzspitze das einzige war, was wir gesehen haben. und natuerlich den fluss selbst.
was die regenzeit, von der wir heir so einiges mitbekommen haben angeht, glaubt mir: in oldenburg regnet es viel. sehr viel. und stark. aber DAS war schlicht und ergreifend eine andere liga!
zum gleuck schauerweise, sodass man mit etwas geduld trocken von a nach b rennen konnte...

jetzt sind wir wieder hier in cairns und werden wohl auch noch ein bisschen hioer bleiben, denn: meine post ist noch nicht da!! und auch von janas und meinen paeckchen fehlt noch jede spur.waere ja auch zu schoen gewesen, wenn es innerhalb von 4 tagen aus sydney bis nach cairns weitergeleitet worden waere... wird wohl alles zusammen in den naechsten tagen ankommen, weswegen wir erstmal hierbleiben. nicht der schlechteste ort, um laenger zu bleiben, cairns ist mir irgendwie sympathisch.
naechsten mittwoch werden wir aber auf jeden fall von hier aus nach alice springs starten (jetzt wissen wir ja, welche tour die beste ist, und haben auch schon alles gebucht), dort einen 3taegigen campingtrip zum grossen berg machen und schliesslich am 2.4. den zug nach darwin nehmen (the ghan). zumindest ist das unser plan.
und vielleicht kommt es ja dieses mal "so wie man plant und denkt"!

liebe knuddelige gruesse an alle, die das hier lesen und geknuddelt und/oder gegruesst werden wollen!

ellie

ps: ja, ich weiss, kein foto. kommt nach, sobald ich ein intelligentes von mir existiert *hehe* vielelicht komm cih dann auch mal dazu, weitere bilder hochzuladen.

pps: die rubrik "kulinaritaet der woche" wurde aus aktuellem anlass in "kulinarisches erlebnis der woche" umbenannt. soviel kulinarisches und erwaehneswertes essen wir hier innerhalb der wochen leider gar nicht. eher so das typische backpackeressen...*g*

19 Kommentare 23.3.07 05:02, kommentieren

Neue Fischart entdeckt!!

kuriositaet der woche
vor unseren huetten auf magnetic island tagt jeden abend eine green teetree frosch konferenz. zum glueck schweigend.

kulinaritaet der woche
das "fat-melter"-pseudogesund-shake in airlie beach. sooo gesund, dass man es sogar schmeckt ;-) und abgenommen haben wir doch nicht davon...

Nelly Bay, Magnetic Island.
Eine neue fischart wurde grade vor der kueste der magnetic island entdeckt - der elliefisch! normalerweise wurde dieses exemplar mit einem roehrenfoermigen gebilde am kopfteil nahe der oberflaeche vor great keppel island, sowie in den schoensten korallenriffen der whitsundays gesichtet (oder auch nicht, weil die sichtweite so schlecht ist *grummel*) - oft in begleitung vieler aehnlicher spezien, sowie einem napoleon-lippfisch namens elvis  (ca. 1,5m).
Neuerdings behaupten anwohner allerdings, ein exemplar mit einer zylinderfoermigen grauen vorrichtung auf dem ruecken in nelly bay, magnetic island gesehen zu haben. zweiteres exemplar sei schwerer zu sichten, da es sich mit vorliebe in wassertiefen von 3 metern und tiefer aufhaelt, zu dieser jahreszeit meist in begleitung des janafisch, einer weiteren neuen spezie, sowie weiterer rudelfischen.
generell kann der elliefisch aufgrund seiner schwarzen grundfarbe, jedoch leuchtend blauen schwanzflossen, sowie gelben gesichtsmarkierungen leicht identifiziert werden. doch vorsicht! dieser fisch ist nicht nur hoechst verspielt, sondern vor allem auch sehr ungeniessbar - sollten Sie versuchen, ihn aus dem wasser zu bekommen! 

schlimm, schlimm, schlimm, wie schnell die zeit vergeht! nicht nur ist mir aufgefallen, dass ich schon fast bergfest habe (fuer alle, die den begriff nicht kennen: halbzeit) dabei hab ich noch so viel vor!!!
 auch habe ich grade nochmal den letzten blogeintrag nachgelesen, in dem jana und ich unseren tauchkurz vorbereitet und geplant haben - und schon ist er vorbei. die zeit scheint uns momentan manchmal nur so davonzurennen - dabei ziehen sich die einzelnen tage manchmal ganz schoen hin.

letzte woche, ab dem 7.3. haben jana und ich uns wie gesagt auf dei habibi begeben - und mit insgesamt 25 leuten wurde es da doch kuschelig eng. vor allem die kajueten waeren letzteres gewesen, ausserdem war es da unten so verdammt warm (weil wir mangels wind den motor viel benutzen mussten) und draussen so schoen kuhel, dass ich mich kurzerhand aufs deck verzogen und dort geschlafen habe. viel mehr aktivitaet gab es am ersten tag auch nicht - natuerlich wurde lange gefeiert (diesmal ohne uns), und sowohl crew als auch die gruppe hat man schon ganz gut kennengelernt - einige mehr, andere weniger, wie das immer ist. an dieser stelle nochmal mein ausdrueckliches mitleid an unseren koch dick (ein niederlaender) - ich kann mir vorstellen, dass es nicht einfach ist, mit diesem namen durch ein englischsprachiges land zu reisen!
am naechsten tag sind wir frueh morgens  -um 7- passend mit dem lied "what shall we do with a drunken sailor?" zum fruehstueck geweckt. mit ca. 6 geschlafenen stunden lag ich noch im oberen durchschnitt.
beim fruehstueck haben wir dann schildkroeten beim planschen (nicht auf den panzer, dude!) zugesehen, und sind dann "an land" (das einzige mal) und gen whithaven beach, DEM strand in en whitsundays, gewandert, der natuerlich dank leichter bewoelkung nicht so schoen aussah, wie auf den postkarten. aber immernoch sehr schoen. oder?!
nachdem wie gefuerttert wurden (essen inclusive ist super) und ein stueckchen weitergeschippert waren, sind wir dann zum ersten mal geschnorchelt. natuerlich in diesen sexy-stingersuits, denn es isrt stingerseason - was heisst, dass durch das wasser kleine fiese, aber unsichtbare quallen schwimmen, die, wenn sie dich an der falschen stelle, sprich torso, erwischen, toedlich sein koennen. und darum die huebschen anzuege. und nein, es existiert (zum glueck!!) kein foto!

den restlichen tag sind wir weiter rumgeschippert, haben nochmal getaucht und halt elvis, sowie seine kumpel, von denen hier einer luft- bzw. futter schnappt (sehr putzig) gesehen. und massen, massen, massen an den verschiendensten, buntesten fischen. WOW! man kommt sich wirklich vor wie im aquarium, wobei das in keppel gesehene hier erblasste - viel mehr und viel buntere fische und vor allem viel mehr korallen! und bevor wieder fragen aufkommen, nein, einen anemonen- oder clown-fisch habe ich nicht gesehen. nemo nicht gefunden. mist.
am abend haben wir, nach gefutter, dann gefeiert, denn skip hat einen gratis punsch spendiert, den wir beim pferderennen einsetzen sollten. im prinzip ging es um einen haufen angetrunkener leute, die vier asse (=pferde) und ein kartenspiel angeferuet haben. doch, wir hatten spass!
und am naechsten morgen ging es nach auf dem deck unterm dach (bloeder regen) verbrachten nacht, fruehstueck und schnorchelgang (sehr frisch) und fische fuettern (nein, unsere finger kann man nicht essen, auch wen einige es versucht haben) zurueck nach airlie, wo wir also gegen mittag wieder waren. komisches schwueles wetter, nicht wirklich warm, nicht kalt, und manchmal regen. juhuu.

fotos:
leben an board (teile der gruppe)
meinsmeinsmeinsmeinsMEINS!! (das weisse da vorne sind alles moewen)

was wir an dem tag gemacht haben? weiss nicht mehr. unseren tauchkurs und die weiterreise gebucht...oh, und abends nochmal mit der gruppe gefeiert - ansonsten sind dieser und der naechste tag...einfach und ereignislos vergangen.

am 12.3. sind jana uns ich morgens von townsville (das mal etwas groesser war!) nach magnetic island uebergesetzt, denn, juhuuu! dort fing an dem tag unser tauchkurs an. erste ueberraschung - unser "lehrer" war, wie koennte es anders sein, deutscher. da faehrt man nach australien, um dort seinen tauchkurs zu machen, und dann sowas. irgendwie witzig...unsere naechsten tage haben jana und ich also dait verbracht, uns an das leben als fisch zu gewohenen, haben im pool, in dem die sichtweite wesentlich schlechter war als im meer am selben tag (*schuettel*), uebungen gemacht, und waren schliesslich, ausgerechnet an dem tag, an dem es gewindet hatte im offenen wasser. und haben nicht viel gesehen. beim letzten tauchgang gar nichts, um genau zu sein - aber spass gemacht hat es trotzdem. und ich bin frohg, dass ich nie wieder unter wasser meine maske abnehmen muss ;-)

wenn wir nicht im wasser waren, haben wir in erster linie versucht, die hitze der ersten tage zu ueberleben, denn OH MEIN GOTT, war es heiss da!! ich schaetze (mangels termometer), dass es wieder 35-40 grad hatte - diesmal nur mit unertraeglkich hoher luftfeuchtigkeit. sprich: man schwitzt im sitzen. vom nichts tun. und versucht, sie auf das bloede tauch-therorie-pflichtbuch zu konzentrieren, ohne wegzuschmelzen. nein, ich uebertreibe nicht, vielleicht nur ein bisschen- aber das war wirklich das gefuehlte hitzeextrem meiner bisherigen reise!!
zum gleuck hat sich das wetter am zweiten abend endlich daran erinnert, dass eigentlich regenzeit ist. und hat geregnet. und nicht zu knapp. dumm nur, dass mit dem regen wind kam und mit dem wind eingeschraenkte sicht, denn am naechsten tag war besagter erster tauchgang im meer...aber es war ENDLICH...kuehl kann man nicht sagen, sagen wir - kuehler! und das war auch faellig.

vorgestern sind wir dann wieder aufs festland uebergesetzt (nachdem wir aufgrund von...regenwahrscheinlichkeit die inselerkundung nicht mehr vorgenommen haben), haben den tag in townsville verbracht, die nacht auch und sind gestern abend, nach nur 6 stunden busfahrt, in cairns angekommen, womit schon wieder ein abschnitt unserer reise, die ostkueste, so gut wie beendet ist!
wurde auch mal zeit - nach dem attraktionen-marathon den wir hier in letzter und so kurzer zeit betrieben haben ;-)

was unsere plaene angeht, so werden wir versuchen, eine tour in die mitte australiens zu organisieren, die uns beiden passt (jana muss danach in den norden, ich will in den sueden...), also wieder attraktion. ansonsten bleiben wir erstmal in cairns, es sei denn, wir fahren fuer eine nacht zum cape tribulation hoch - aber das wuerde ich grade wetterabhaengig machen (...regen...)!

so, ich hoffe, ich habe alle ueberlaengen-erwartungen mit diesem beitrag wieder erfuellt - nicht, dass ihr aus der uebung kommt!

liebe gruesse an alle, die es immernoch interessiert, was ich hier so veranstalte!
der myzterioese elliefisch

 fast haette ich es vergessen - ich hatte ja fotos versprochen!

"unser" strand auf great keppel island (19.2.-4.3.)
und nochmal
und mit palme - da bei den felsen haben wir geschnorchelt

das possum, das eigentlich ein kuskus ist (was ich dachte, eigentlich ein afrikanisches gericht ist o.O) und auf unserem zeltdach sitzt und wohnt

kaffeesucht! dreiste kleine viecher

unser zelt

der convenience store und die island boutique, vor denen wir manchmal unsere nachmitage verbracht haben

ohne kommentar
ohne kommentar
fast schon kitschig, oder?!

8 Kommentare 18.3.07 15:30, kommentieren

(fast) zu kitschig um wahr zu sein

kuriositaet der woche:
auf unserem zeltdach wohnt ein possum! und lorikeets sind kaffeesuechtig...

kulinaritaet der woche:
ALLES was frisch ist und nicht aus dosen kommt (erklaerung spaeter)...und danke fuer das koestliche beefcurry, danni!

hallo alle zusammen!
so, nach zwei wochen und ein bisschen funkstille melde ich mich mal wieder, denn, taddaaa! ich habe endlich wieder internet! und bezahlbares noch dazu...

das war ind en letzten zwei wochen nicht der fall, denn jana und ich haben diese auf great keppel island, einer traumhaft schoenen (ferien-)insel vor der ostkueste australiens, hoehe rockhampton verbracht. das war naemlcih der job, den wir dort gefunden haben - und das auch ziemlich sofort.

am montag (also gestern vor zwei wochen) sind wir dann bei regen und erfreulich rauer see auf die insel uebergesetzt, wollten dort uraprueglich nur eine woche bleiben, um in der naechsten woche weiterzureisen und zu wwoofen. als uns die ersten wwoof-hosts dann allerdings auch wieder abgesagt hatten (wahlweise "keine arbeit" oder "wir haben schon wen", haben wir beschlossen, einfach zu bleiben!
insgesamt hatten wir eine wundervolle zeit, auch wenn das possum auf unserem zeltdach mitunter doch ein wenig genervt hat - und wir eigentlich im prinzip nichts getan haben, ausser zu putzen (zweieinhalb stunden als gegenleistung fuer gratis uebernachtung), was irgendwie toll war, denn wir hatten endlich mal verpflichtungen bzw. arbeit zu tun, zu lesen, kaffee zu trinken (eine der wenigen dinge, die man auf der insel bekommen hat) und doch, zwei oder dreimal waren wir schnorcheln. direkt am riff, mit korallen und so bunten fischen, dass wir das gefuehl hatten, im aquarium zu schwimmen.

alles in allem - auch wenn wir keinen der bushwalks unternommen haben und somit "nichts von der insel gesehen haben" (was ich nicht so nennen wuerde), hatten wir eine tolle und entspannte zeit in netter gesellschaft von gaesten und unsern gastgebern aaron und mindy - und natuerlich danni, unserer "chefin".
an dieser stelle wuerde ich euch am liebsten fotos zeigen, denn so wirklich beschreiben kann man, oder ich zumindest das alles nicht - aber der pc, vor dem ich sitze ist dazu leider mal wieder nicht in der lage...aber es kommt nach, versprochen!

grade sind jana udn ich uebrigens in airlie beach, dem touristenort und portal zu den whitsundays, zu denen wir morgen per 2-taegig-2-naechtigem segeltrip aufbraechen werden. bei tollem wetter und sonnenschein (und ja, ihr duerft neidisch sein ;-) ).
hinter uns liegen ansonsten eine durchwachte nacht in rockhampton, in der wir auf den bus gewartet haben und ein ziemlich ereignisloser tag in mackay (immer hin haben wirs gesehen!) - das, was ab morgen kommt ist bei weitem spannnender!

ausserdem haben jana und ich naemlich heute die tauchs[portaerztliche untersuchung bestanden, sodass unserem tauchklurs auf magnetic island innerhalb der naechsten zeit eiegntlich nichts mehr im wege stehen duerfte....

also, ich melde mich mit neuigkeiten, sobald ich welche habe und kann!

Ganz liebe gruesse an alle treuen leser!
Ellie

 ps: der titel bezieht sich uebrigens auf die sonnenuntergaenge auf der insel - fotos kommen auch da nach!

7 Kommentare 6.3.07 10:30, kommentieren

Du stellst dich in den Sturm und schreist: ich bin hier, ich bin frei!

...ein kleines ueberbleibsel von meinem "die perfekte welle" ohrwurm. jaja, mit mp3-player einzuschlafen (auf dem ja endlich wieder gute musik ist!!) ist boese. aber es ist ein wundervolles zitat.
bevor sich jetzt viele von euch fragen: "wo steckt ellie eigentlich (jetzt, da sie anhand des eintrages sehen, dass ich augenscheinlich noch lebe, oder eine unheimliche gestalt meine identitaet angenommen hat und in meinem namen schreibt, was allerdings eher unwahrscheinlich ist...) und wo hat sei sich die ganze zeit rumgetrieben?!?"...nun, genau das werde ich in diesem eintrag beantworten. wird ja auch mal wieer zeit!

kulinaritaet der woche "aelpler maccaroni"
nicht typisch australisch, dafuer typisch schweizerisch, denn die schweitzer haben uns tatsaechlich bekocht (wie es dazu kam kommt spaeter)...ist im prinzip kaesespaetzle auf schweizerdeutsch und noch ein bisschen anders...auf jeden fall SEHR lecker! lob nochmal an die koeche!

kuriositaet der woche
uszug aus dem lehrvideo ueber fraser island: "denkt immer daran: der strand ist eine strasse - campt nicht auf der strasse!"

ok, was den wissensstand des allseits fleissigen mitlesenden angeht, bin ich immernoch in neuseeland. bin ich aber gar nicht, denn dank einer faehigen udn verstaendigen qantas-mitarbeiterin (die erstye war leider keins von beidem) konnte ich schliesslich mein flugticket zurueck ins geliebte australien (ich habe beide laender jetzt gesehen, und kann und darf also sagen: ich mag australien lieber! auch wenn neusseeland wunderschoen ist) umbuchen! also bin ich am 3.2. jana hinterher nach brisbane geflogen, wo mich am flughafen gleich eine hitzewelle begruesste. der wesentlichste unterschied zwischen neuseeland und australien? ca.15-20 grad!!
nachdem mein flug also insgesamt 2 stunden verspaetung hatte, die ich am ereignislosen wellingtoner flughafen verbringen durfte (um halb zehn abends fliegt dort uebrigens der letzte flieger ab - bis 6 uhr morgens, und das in einer "hauptstadt". irgendwie niedlich), bin ich abends nur noch ins hostel gefahren. brisbane erster tag - ueberlebt!

in den flogenden tagen haben jana und ich in erster linie ueberlegt, wohin wir als naechstes und was wir ueberhauopt machen wollen, haben saemtliche reisebueros brisbanes abgeklappert, uns in der hitze der tage ueber die papageien und den flohmarkt der southbank und vor allem ueber die klimaanlage des science-museums gefreut, einem deutschstaemmigen eisverkaeufer unmengen eben dieses abgekauft, uns mit einer ehemaligen mitreisenden von jana getroffen und schliesslich im kunstmuseum von einer schlulklassengrossen und ebenso lauten gruppe asiatinnen ueberrollt worden. jene haben nicht nur wirklich alles fotografiert, sondern einige der modernen kuenste zum versteckspielen o.ae. genutzt. hatte irgendwie seine eigene komik...

da wir von brisbane aus festgestellt hatten, dass man an der ostkueste, zumindest im suedlichen teil, der nicht aufgrund der regenzeit ueberschwemmt ist, keine arbeit findet, da alle backpacker aus dem norden der flut fliehend in den sueden kommen und generell zu viele backpacker im land und arbeitsuchend sind (zumindest gefuehlt), war unser plan wiefolgt:
1. campingtour auf frasier island
2. weiterfahren nach bundaberg (da, wo der rum herkommt), um von da aus
3. einen wwoof-gastgeber zu finden*

also sind wir am naechsten nachmittag (7.2.) schon gleich mit dem bus nach rainbow beach gefahren, von wo aus wir am morgen darauf unsere 4-rad-selbst-fahr-und-camping-tour auf frasier island gestartet haben. natuerlich mit einer gruppe, und welch ueberraschung: es waren zwar nicht alle deutsch, oh nein!! 3 waren schweizer...und sprachen somit auch deutsch,. unser glorreicher vorsatz, trotzdessen nur englisch zusprechen hat ganze anderthalb stunden oder zo gehalten...trotzdem: ich finde, wir waren eine tolle truppe, unsere fahrer haben schnell gelernt, mit dem sand umzugehen (ein hoch auf hank the tank!!), und wir hatten viel spass. doch, war schon geil mit euch und auf fraser...
fraser island ist qausi eine einzige sandduene mit dschungel und superklaren suess-weil-regenwasser-seen.gefahren wird, magels strassen, auf dem strand bzw. auf aus losem sand bestehenden und daher grade hinten im auto sehr lustig zu befahrenden inlandtracks. fotos kommen nach - nur um euch daran teilhaben zu lassen, nicht um euch neidisch zu machen 8-).
eine sache noch zu fraser: an dem einen morgen sind wir atsaechlich um 4.45 aufgestanden um den sonnenaufgang ueberm meer zu sehen, den wir dann doch nur teilweise gesehen haben, dank der wolken. dafuer hatten wir genug zeit auf dem indian head (ein felsen), um nach rochen und haien ausschau zu halten - und rochen haben wir auch tatsaechlich gesehen. und dingos, die sich um unser auto scharten, als wir vom indian head zurueckkamen...(ok, es waren nur 2, aber immerhin!)

nach einer nacht outdoorcampen am strand und einer weiteren auf dem campingplatz, insgesamt 4  beschwommenen seen (darunter der teebaumoelsee, der nicht wirkklich so riecht, aber wirklich gut fuer die haut und gegen mueckenstiche ist) und einen fluesschen waren wir am 11. natuerlich puenktlich wieder im hostel und bei der autoabgabe.
und an dem abend haben die schweizer fuer uns gekocht. und das war lecker...

am abend drauf (12.2.) sind jana und ich dann weiter nach bundaberg (siehe schritt 2), und hier sind wir immernoch. zwar hatten wir am dienstag schon die zusage eines wwoof-gastgebers, der uns am mittwoch abholen wollte, nur leider hat er uns stattdessen angerufen, um  uns mitzuteilen, dass seine frau im krankenhaus ist, und sie hoffen, dass sie am naechsten tag wieder herauskommt und uns dann abholen. am naechsten tag hat er uns wieder angerufen, jane ist immernoch im krankenhaus und die aerzte wissen nicht, was mit ihr ist, nichts schlimmes, hoffen wir...

frustriert davon, dass alle anderen wwoofs im umkries von bundaberg entweder nicht ans telefon gehen, nicht da oder schon besetzt, wenn nicht esoteriker oder "naturisten" sind (*hust*) und dass wir uns doch schon westentlich laenger als geplant und gewollt in bundaberg aufhalten, haben jana und ich vorhin den bus weiter nach rockhampton gebucht, sodass wir da morgen nacht ankommen werden, der premier-bus (wie greyhound nur billiger) faehrt naemlich intelligenterweise nachts...also, wir werden ja sehen, und vor allem werden wir morge versuchenm, in der naehe von rockhampton etwas zu finden.
ansonsten heisst es wieder weiterreisen - und eine whitsundays-segeltour haben wir schliesslich auch noch gebucht... :-)

zusammenfassend: es geht uns gut, wenn auch nicht alles gnz so laeuft, wie geplant, so laeuft es trotzdem gut.man muss halt flexibel sein ;-)

also, (auch wenn ich diesen ver-kommerzten tag nicht mag) alles liebe zum valentinstag und auch sonst alles gute bis zum naechsten post, reviewt weiter so fleissig :-)
ellie

*wwoofen (willing workers on organic farms) heisst, dass man bei seinem gastgeber wohnt und von ihm verpflegt wird und als gegenleistung 4-6 stunden am tag leichte haus und gartenarbeiten verrichtet. in dem dazugehoerigen buch stehen wirklich vielversprechend klingende anzeigen drin!

NACHTRAG
da ich wieder in austra;ien bin, bin ich, ausser mit vorheriger absprache, nur ueber die australische nummer +614340906416 zu erreichen, was fuer euch sehr teuer sein duerfte...leider.sms geht glaub ich noch. zeittechnisch sind wir uebrigens 9 stunden nach euch

6 Kommentare 15.2.07 23:20, kommentieren

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