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Kiwis feiern frueher!

Kuriositaet der woche
auf die fassade des Kentucky Fried Chicken in Nelson hat jemand in grossen schwarzen buchstaben "BIRD FLU! BIRD FLU! BIRD FLU!!" (="Vogelgrippe! Vogelgrippe! Vogelgrippe!!" gesprueht. sehr kreativ. und amuesant :-)

Kulinaritaet der Woche "Vege Chips"
Ist genau das, wonach es klingt: frittierte und getrocknete gemuesescheiben. Kumera, Zucchini, Bohne, Karotte, undefiniert, schoen gemischt. dass es frittiert sein musste, ist vor allem dadurch klar, dass diese Dinger nach altem kaltem fett geschmekt haben. und zwar nur. Praedikat: aeussert wuerg.

 So, endlich habe ich einen Rechner, das geld und vor allem die zeit gefunden, mich wieder einmal an einen neuen blogeintrag zu setzen. mein momentaner aufenthaltsort ist das Global Village Hostel, Greymouth, Suedinsel, Westkueste (und nein, leider habe ich keine koordinaten davon). wie ihr lest, bin ich schon ein ganzes stueck weit gekommen, seid ich mich das letzte mal kurz, und vor allem, seid ich mich das letzte mal laenger aus Auckland gemeldet habe. wie ich hergekommen bin? nun, das haben wir vor allem unserer stretch-limousine zu verdanken. er streckt sich wirklich jedes mal ganz schoen, vor allem, wenn es bergauf oder um ne kurve geht :-) aber er faehrt, macht das was wir wollen und ist vor allem sehr musikalisch und innovativ: er ueberrascht uns staendig aufs neue mit neuen geraeuschen....langweilig wird es also wenigstens nicht.

Kommen wir also zur reiseroute:
es begab sich letztes jahr am 13 dezember, dass drei holde oldenburger maiden sich in gesellschaft einer holden saechsen, einer ehemaligen reisegefaehrtin einer der  edlen jungfrauen, die auf den namen katrin getauft ist (und im bild in der mitte zwischen jana (links) und friederike (rechts) steht), auf den weg gen des rauhen nordlands machten, begleitet von ihrem treuen gefaehrt, der auf den namen "holder holden" hoert (im bild hinten).

unsere gewoehnungszeit an das noch unbekannte, aber doch sehr leichte linksfahren, hatten wir  gleich auf hardcore bergauf-und-ab-kurvengelaende gen pahia in den northlands. eine sehr kleine schoene stadt, wenn man das schon stadt nennen darf. am naechsten tag folgte dann eine bustour zum 90 miles beach und cape reinga, dem noerdlichsten punkt neuseelands. hoehepunkt dieser tour waren eindeutig das sandrodeln (wie schlittenfahren nur auf sandduenen) im te paki stream, sowie der singende und maori-sprechende busfahrer selbst, der uns mit den worten "eigentlich bin ich arbeitslos und erfahre jeden abend erst, was ich am naechstesn tag mache. sie haben mir gesagt, ich soll den bus am strand lang fahren und haben mir eine karte gegeben. ist eigentlich ganz einfach, ich muss 8immer nur den gepunkteten linien nach...und am strand haben angeblich arbeitslose moewen brotkuremel gestreut..." begruesste. man kann nicht sagen, dass maoris keinen sinn fuer humor haben.

am 14. also die tour, am 15. zurueck gen auckland, da wir uns am 16. mit sintje in thames treffen wollten. eigentlich wollten wir am 15 durchfahren, doch leider zwang uns die musikalische gabe des holden holden zu einem 3stuendigen stopp in whitianga. er bruachte wohl auch mal ne pause. und ein ersatzteil, wenn auch nichts tragisches.
weiter also am 16. nach thames, sintje einsammeln ( nachdem wir katrin in auckland gelassen haben (sie ist jetzt schon wieder in deutschland), hatten wir auch genug platz im auto) und weiter nach coromandel town. klingt viel groesser als es ist, den schon das wort "town" ist eigentlich eine uebertreibung. aber: nett ists da! nur den strand haben wir leider nicht finden koennen.
am 17. ging es dann noch weiter hoch in den norden in ein niedliches kleines oertchen namens colville, meine  (bisher) persoenliche lieblingsstation der reise. in colville ist so rein gar nichts los, ausser dem farmhostel, in dem wir geschlafen und am naechsten morgen die kuh gemolken haben, gibt es auch kaum gebaeude. aber die landschaft ist toll, und so sind wir auf einer zweistuendigen wanderung erst an schafweiden vorbei und dann durch eine art farn-urwald. und eins sag ich euch, die farne werden hier ganz schoen gross!! das ziel, dass wir nach mehreren von stein zu stein huepfenden flussueberquerungen erreicht haben, war ein kleiner idyllischer und vor allem verlassener wasserfall. natuerlich war das wasser eiskalt, und natuerlich hat mich das nicht davon abgehalten, darin zu baden. wenn auch nur kurz...

nach colville ging es am 18. morgens noch hoch zu port jackson und zur fletchers bay, ganz hoher norden der coromandel-region. zum schwimmen wars sogar mir zu kalt (und zu stuermisch), und so haben wir uns aufs paua-muschelsuchen verschoben, und unserem ehemaligen mittbewohner im hostel zugeguckt, wie er einen frisch und selbstgefangenen 18-kilo-kingfisch zerlegt hat.
geschlafen haben wir wieder in coromandel, von da aus gings frueh morgens aber auch schon weiter nach hahei. ebenfalls klein, nicht spektakulaer, aber ein wundervoller strand! und vielleicht hat schon der ein odere andere von dem beruehmten hot water beacht gehoert, einem strand, an dem man, wenn man tief genug buddelt, auf heisses wasser stoesst. und das haben wir auch gemacht, allerdings in der touristenfeindlichen flutzeit um 12 uhr nachts. und leider hat das heisse wasser nicht ganz ausgereicht, um uns im kampf gegen den kalten regen und wind aufzuheizen...aber heiss ist es wirklich!

 am naechsten morgen sind wir vier zu der beruehmten Cathedral Cove gewandert, diesmal leider durch die pralle sonne und auf relativ langweiligen wegen. aber eindrucksvoll wars trotzdem. die nacht vom 20. auf den 21. waren wir in einer surferabsteige in whangamata. und an diesem abend haben wir es auch endlich geschafft, die von sintje mitgebrachte sektflasche auf "weihnachten in der ferne" zu koepfen, ganz klassisch lauwarm (wir sind backpacker!!) und unterm sternenhimmel, staendig das kreuz des suedens suchend. sehr eindrucksvoll.

ebenfalls eindrucksvoll waren die goldgraeberminen in waihi am 21., noch eindrucksvoller war allerdings der sintflutartige regen. jetzt versteh ich auch, warum neuseeland so gruen ist...katikati, wo wir die nacht verbrahct haben, war sehr niedlich. und unheimlich: die besitzerin des ausserhalb liegenden und grade mal 6 betten beherbergenden berghostel war hollaenderin. und verstand deutsch. unheimlich, und vor allem: ungewohnt. von katikati selbst lkann man ansonsten nur sagen, dass es auf der karte existiert...
am 22. sind wir dann in tauranga angekommen. vorher haben wir noch einen kleinen zwischenstopp an den heissen quellen eingelegt und gebadet. "heisse" quellen trifft es dabei nicht genau, "babybadewannenwarme quellen" waere angemessener. sehr angenehm. und so doll stinkt es gar nicht nach faulen eiern...

am 23. morgen sind wir dann weiter nach te araroa am eastcape. leider nur noch zu dritt, denn sintje, die weihnachten bei freunden verbringen wollte, hat sich von tauranga aus abholen lassen und ist also nicht mit uns erst nach te araroa, dem oestlichsten punkt neuseelands und somit des festlands und danach ins "flying nun" backpackers in gisborn, in dem wir innovative 2 (!!) naechte geblieben sind.

damit wir weihnachten keinen stress haben. den hatten wir auch nicht, denn am 25., dem eigentlichen weihnachtstag, war alles zu zu zu und das wetter war natuerlich (wie an allen tagen, an denen wir nicht im auto sitzen) zu schlecht fuer den strand. so haben wir verzweifelt versucht, irgendetwas sinnvolles zu machen. ob es uns geglueckt ist? ich weiss es nicht. ich kann mich ehrlich gesagt nicht mehr dran erinnern...ueberragend war nur die gastfreundschaft der neuseelaender. als ich am morgen in der (anglikanischen) mese war, kam nicht nur gleich ein aelterer herr auf mich zu, um mir genau zu zeigen, an welcher stelle der messe wir grade sind und was wir als naechstes singen, vielmehr beruehrt, sowohl im woertlichen als auch uebertragenen sinne, hat mich eine vielleicht 70 jaehrige dame, die nach der messe auf mich zukam und sich ruehrend versicheerte, dass ich ja nicht alleine weihnachten verbriungen muesste! mal ehrlich: in deutschland haette das doch niemanden etwas geschert, oder?

am 24. selbst waren wir, nachdem wir morgens am Eastcape mit ca 10. weiteren touristen als erste der welt die heilig-abendliche-sonne haben aufegehn sehennach gisborn gefahren. dort waren wir erst im krippenspiel (mit echtem pony!!...die esel waren wohl alle) und dann indisch essen, bevor wir im hostel unter unserem mini-weihnachtsbaum einbescherung gespielt haben. wenigstens da kam dann etwas weihnachtsstimmung auf :-) ich ahbe von jana einen wundervoll-sinnlosen huepfenden kiwi zum aufziehen bekommen und von friederike eine kette und ein lesezeichen. ich liebe es alles! *huepf* und ganz tolle sms hab ich auch bekommen. (die angesprochenen fuehlen sich jetzt bitte angesproehcn und nochmal geknuddelt), sowie am naechsten morgen einen anruf meiner vom australischen wein und der deutschen weihnachtsstimmung schon gut gelaunten familie, waehrend ich unterm eukalyptusbaum stand, doch, das hat stil...

 apropos stil, nicht nur geht meiner langsam floeten, vielmehr fuerchte ich, dass euch, liebe leser, die lesemotivation auch grade endschwindet. wenn ich mir so angucke, wie lang dieser eintrag schon ist. darum hier ein kleines pausenschmankerl, auch, um euch ein wenig neidisch zu machen: FROHE WEIHNACHTEN! ...nachtraeglich

so, gehts jetzt wieder?  wird auch nicht mehr lang.
am 26. sind wir von gisborn nach napier, der beruehmten art-deco-stadt, haben uns alle fassaden, die man erstmal entdecken musste angesehen (napier war einer meiner beiden hauptattraktionen die ich in neuseeland sehen wollte.etwas enttaeuschend...aber das hostel war toll!) und am 27. zurueck hoch nach taupo. auch hier: schlechtes wetter. zu schlecht, zum skidiven jedenfalls, aber gut genug um am 28. in den "spannensten und aussergewoehnlichsten thermal-park neuseelands", der auf den unmerkbaren namen Oreiko Korako zu sehen. sehr schoen und aussergewohenlich in der tat, nur der diamant-geysir hat leider geschmollt und sich gedacht "noe, ich breche heute nicht aus!". spektakulaer war es trotzdem, nach faulen eiern stinkenden schlammgruben beim blubbern zuzusehen und in einer der beiden einzigen thermalhoelen der welt einen "wunsch an das wasser abzugeben", also wuerde ich schon sagen, dass es sich gelohnt hat.

in der nacht 28./29. dann das highlight: das uebersetzen von wellington ("the holiday" ist ein wirklich guter film,vor allem, wenn man zeit totzuschlagen hat und ein guenstiges kino in der naehe ist) nach picton, leider um 1 uhr nachts. kein hostel, nein, schlafen auf der faehre, ging aber sehr gut und friedi ist am naechsten morgen tapfer gefahren, bis wir um 10.00 dann ENDLICHENDLICHENDLCIH in blenheim ein offenes hostel und kurz darauf - noch besser - ein eigenes bett gefunden haben! danke, pippa!
wie man sich vorstellen kann, haben wir an dem tag nicht mehr viel gemacht, und am 30. sind wir dann nach nelson, unserem ziel fuer sylvester.

nach einer 4-stuendigen (jaha, wir steigern uns!!) wanderung durch den Abel Tasman National Park udn abenteuerlicher wassertaxi-rueckfahrt am vormittag, haben wir uns abend also ins nachtleben gestuerzt, nachdem wir dieses, leider erst zu beginn des neuen jahres, auch gefunden hatten. doch, sylvester war schoen - wenn auch erst nach dem (feuerwerkslosen!! ich weigere mich, eien leuchtrakete als feuerwerk zu bezeichnen!) jahreswechel.
allen an dieser stelle nochmal (auch wenn wir dieses jahr ganze 12 stunden vor euh heruntergezaehlt, gejubelt und gefeiert haben) alles gute fuer das neue jahr 2007. auf das es aehnlich erfolgs- und abenteuerreich, wenn nicht sogar noch erfolg-und abenteuerreicher werde als 2006. happy new year!

am ersten sind wir weiter nach westport (nicht spektakulaeres), am 2. dann zu den beruehmten pancake rocks, die wirklich wie aufgestapelte pfannkuchen aussehen, und schliesslich nach greymouth, dass gar nicht so grau ist, wie es heisst. und hier bin ich jetzt, sitze seid...ich weiss nicht wie vielen stunden und 2-dollar-stuecken an diesem pc in dem coolsten hostel meiner bisherigen reise und schreibe einen viel zu langen bloggeintrag, den sowieso niemand bis zum ende liest. zumindest fuerchte ich das.

macht es gut udn ich meld mich diesmal schneller wieder. und kuerzer wirds auch. ;-)

Liebe Gruesse vom anderen ende der welt und denkt immer daran: kiwis feiern frueher!
ellie

9 Kommentare 3.1.07 11:41, kommentieren



Wie viele caipis kann man wohl aus dem fox gletscher machen?!

...ziemlich genau die frage ging mir irgendwie nicht mehr aus dem kopf, nachdem und auch waehrend wir auf diesen eisgiganten herumgekraxelt sind. aber fangen wir ganz von vorne an!

Kuriositaet der woche:
jedes noch so kleine fluesschen oder baechlein hat hier nicht nur einen namen, sondern selbstverstaendlich auch eine namensplakette gut lesbar angebracht. gilt auch fuer bruecken, huegel...

kulinaritaet der woche
Twix Mint Slice
schmeckt wie after eight mit keks. aber exakt genauso! zu welcher firma gehoerne die beiden produkte nochmal?!

wie versprochen wird dieser beitrag kuerzer als der letzte, auch wenn einige sich durch die laenge durchaus nicht haben schrecken lassen und tapfer durchhaltend bis zum ende gelesen haben. an dieser stelle ein ganz dickes DANKE an alle meine regelmaessigen leser und vor allem die, die dann auch brav reviewen :-) ich weiss, ich wiederhole mich an dieser stelle vielleicht, aber ich freu mich einfach jedesmal so :-) und ich finde, das kann nicht oft genug gesagt werden. und vielleicht ermutigt es ja auch die ganzen "stillen" leser, die keinen kommentar hinterlassen dazu, genau das mal zu tun.so.

 

eigentlich war ich ja der meinung gewesen, dass global village, von wo aus ich meinen letzten beitrag geschreiben habe, sei das schoenste hostel der ganzen fahrt. dieser eindruck hielt nicht lange und wurde schon am naechsten tag revidiert, als wir 16km suedlich von ross, das an und fuer sich schon nicht erwaehnenswert gross ist (petersfehn ist eine grossstadt!!), im hostel "the old church" gelandet sind. und eigentlich auch nur eine nacht bleiben wollten.
wurde nix. wir wurden auf anhieb in dem kleinen hostel sehr freunlich aufgenommen, und haben uns auf dem sofa vor dem kamin mit der kleinen katze auf dem schoss so wohl gefuehlt (klingt jetzt schon fast kitschig, war aber so), dass wir beschlossen haben, einen tag laenger zu bleiben um einfach mal nichts zu tun. vielleicht ein bisschen pool spielen, ja. vielleicht auch ein bisschen karten schreiben...aber ansonsten nur vrom kamin sitzten, lesen, sich unterhalten, und sich vom regen draussen nicht stoeren lassen. und das hat auch sehr gut geklappt :-) also nochmal: danke frank, danke auch matthias, es waren tolle tage und wir haben uns wie zu hause gefuehlt!...und ich sehe anke engelke nicht aehnlich!!

nach diesen beiden sehr relaxenden tagen gings dann weiter gen Fox Glacier und natuerlich war das wetter so schlecht, dass wir dort eionen tag laenger bleiben mussten, denn: gletscherwanderung bei regen, also kalt und nass gleichzeitig muss nun wirklich nicht sein. zu tun gab es in dem kleinen township leider auch nicht und unsere erwartungen an ein hostel wurden, da inzwioschen sehr hoch, auch nicht wirklich erfuellt. nach einem langweiligen spaetnachmittag und resttag gings am naechsten dann also endlich zur gletscherwanderung. Joa. gross, ist er schon. dennoch wurde uns auf der wanderung dank der steigung eher warm als kalt. und irgendwie bekommt man beim anblick dieses riesen eisbergs doch lust auf caipi...oder aehnliches. und WOW, wir waren auf einem gletscher :-))
und vor allem: wo kommen eigentlich die ganzen berge auf einmal her?! (ist man ja weder von zu hause, noch von der nordinsel noch von australien gewohnt gewesen.)

 auch am naechsten tag , an dem wir nach wanaka gefahren sind, fuehlten wir uns die ganze zeit von bergen verfolgt. aber angenehm verfolgt, denn sie machen ja schon eine unheimlich schoene landschaft. an dieser stelle sind vor allem auch lake wanaka und lake ichhabdennamenvergessen zu nennen, beide unheimlich schoen zwischen den bergen gelegen.
bevor wir in wanaka zwischen den bergen angekommen sind, haben wir noch einen kleinen umweg ueber jackson bay, wo wieder erwarten keine pinguine oder seeloewen, dafuer aber ganz natuerlich wachsender urwals (fuehlt sich an wie ein gewaechshaus, nur ohne dach) zu bestaunen un knipsen war.
von unserem stop beim beruehmten lake matheson, in dem sich eigentlich die gegenueberliegende bergkette spiegeln sollte, gibt es nicht so viel zu erzaehlen, denn das einzige, was sich dafuer sehr deutlich darin gespiegelt hat, waren graue wolken. mist. wenigstens waren die blue pools wirklich blau (wir natuerlich nicht, wir mussten ja auto fahren). und glasklar!! ich frag mich manchmal, was die neuseelaender mit ihrem wasser machen, dass man sogar im schlammigsten tuempel auf den grund sehen kann!!! (hehe, ganz schoen lustig, einer ente beim paddeln und tauchen zuzugucken)

wanaka also. am naechsten morgen waren wir noch in der puzzling world, einem illusionsmuseum, dass bestimmt vor allem die physiker unter euch sehr begeistert haette. fuer mich nichts-wissende wars aber auch toll. wahnsinn, wie man menschen mit ein paar schraegen und am besten dann noch einer kamera dazu verarschen kann...

von wanaka sind wir dann nach queenstown, dort haben wir einen halben und einen ganzen tag einfach so verbracht (schoene stadt - und vor allem mal laenger als bis um 17.00 offen!!), uns casino royale angeguckt (ich will einen ordentlichen bond!!!sofort!!!) und schliesslich am 2. ganzen tag eine tagestour zu den milford sounds gemacht. WOW. aber darueber schreib ich naechstes mal (in ein paar tagen oder so), sonst wird das hier wieder zu lang.

zum aktuellen: wir sind grade in kaikoura angekommen, nachdem wir dunedin und christchurch inklusive world busker festival bestaunt haben und werden am 24. irgendwann nachts zurueck auf die nordinsel uebersetzen...also, ich habe noch viel zu erzaehlen, macht euch auf was gefasst!

Kiwi-gruesse vom anderen ende der welt,
Ellie

7 Kommentare 20.1.07 01:31, kommentieren

delfine und andere spielkinder

hallo fans!(hach, das woltle ich schon immer mal sagen bzw. schreiben...)
ich gruesse euch aus dem heute typischerweise verregneten, windigen und vor allem grauen wellington! ja, wir sind schon am ende unserer reise angekommen, und friederike und der holde holden haben uns gestern auch schon verlassen, waehrend ich noch mit qantas um einen geeigneten rueckflugtermin kaempfe und mir zusammen mit jana die stadt anschaue. heuete ist - oh wunder - mal wieder schlechtes wetter (ich glaube nicht wirklich viel anderes, als bei euch!) und wir werden uns wohl das te papa (quasi das nationalmuseum) vornehmen.
soviel zur aktuellen lage - nun zurueck zu der zeit davor:

Kulinaritaet der woche: "Spider"
Getraenk bestehend aus Vanille-Eis, auf das Cola gegossen wird. Klingt eklig, sieht auch ziemlich eklig aus, da die cola aufschaeumt ohne ende - schmeckt aber erstaunlich gut. nur mit erdbeersyrup (red spider) wirds eklig suess...

Kuriositaet der Woche:
an der (einzigen!) ampel vor einer einbahn-bruecke in Queenstown halten nicht mal polizeiwagen, wenn sie rot ist und nichts kommt.

also...am 12.1., das ist der tag, an dem ich mit meinen erzaehlungen stehen geblieben war (uebrigens der geburtstag meiner mutter :-) ), haben wir von queenstown aus einen abstecher zu den milfordsounds gemacht. so richtig mit bustour und so. erste ueberraschung: der busfahrer, der die "wise-girls" (ja, die buchung lief auf meinen namen) von ihrem schoenen hostel abgeholt hat, warnatuerlich ein ausgewanderter deutscher. und ueberhaupt bestand die gruppe an dem tag zu mehr als der haelfte aus deutschen, was eigentlich im "sommer" ungewohenlich ist.
wir begeben uns also auf den weg zu den milford sounds, machen kurz stopp an einer vogelauffangstation und einer atemberaubend schoenen wasserfallschlucht (ich verfluche meinen fotoapperat, der genau an diesem tag den geist aufgegeben hat!!) und in te anau, einem kleinen staedtchen...und kommen schliesslich an. an dem tag haben wir uebrigens auch viel Lord of the Rings kulisse gesehen :-)

und dann die bootstour. erstmal: die milford sounds, vor allem mitre peak, sind atemberaubend! wir fahren also mit dem kleinen schifchen, zum glueck nicht eins von den grossen touristenbooten, durch die sounds - als der motor auf einmal stoppt. und das hat auch seinen grund: vor und neben dem boot schwimmen doch tatsaechlich delfine. schwimmen sagte ich - springen oder plantschen trift es wohl besser. aus irgendeinem grund waren die viecher naemlich unheimlich gut drauf. und es war echt schoen, delfine von nahem ausserhalb einer delfinshow springen zu sehen...dagegen anzukommen hatten dann auch die seeloewen, die wir nachher noch gesehen haben, keine chance mehr.

am naechsten tag haben wir die strecke queenstown-dunedin hinter uns gebracht. ueber middlemarch, wo regelmaessig alle neuseelaenderinnen im heiratsfaehigen alter und zustand hingekarrtt werden, damit die farmer dort auch frauen abkriegen (wirklich wahr!) und ein sehr sympathisches doerfchen namens HYDE.
die naechsten beiden tage haben wir in dunedin verbracht, in einem hostel namens hogwartz, das sehr putzig war, doch. zu erwaehnen waeren hier auch die kirche, zum ersten mal wieder eine richtige grosse kathedrale, das Otago Museum und vor allem der Schoko(wasser)fall in der Cadbury fabrik, in dem man leider nicht duschen durfte. schande auch.  doch, dunedin ist ganz schoen. aber dafuer, dass es "die studentenstadt" neuseelands ist, hatte ich gedacht, dass mehr los ist. naja, neuseeland halt...

weil die strecke dunedin -> christchurch dann doch zu weit war, um an einem tag bequem gefahren zu werden, haben wir in timaru stopp gemacht. timaru ist schoen klein, putzig und hat einen nett angelegten park. und das hostel hatte eine geschirrspuelmaschine!!
am 17. sind wir also in christchurch angekommen, wo am tag darauf das World Busker (Strassenkuenstler) Festival angefangen hat. und hier, am 17., also vor 10 tagen mache ich wieder stopp und schreibe naechste woche weiter.

eine sache nur noch, die ich grade von lueder erfahren hab: chor, untersteht euch, ohne mich nach israel zu fahren!!!

Rest-kiwige gruesse,
eLlIe

4 Kommentare 26.1.07 23:50, kommentieren

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